Meldungen veröffentlichen

Das Thema Abschreibung PKW unterliegt fast jährlichen Änderungen.

Anlagevermögen verliert im Laufe der Zeit an Wert. Dieser Wertverlust muss steuerrechtlich Berücksichtigung finden, um jederzeit einen Überblick über den aktuellen Wert eines Betriebes/Unternehmens bekommen zu können. Abschreibungen, genau gesagt Absetzungen für Abnutzungen, AfA, spiegeln diesen Wertverlust in der Buchhaltung wieder. Abschreibungen sind Aufwendungen, die sich in der Gewinn- und Verlustrechnung auf der Verlustseite wiederfinden. Das heißt, sie schmälern den Gewinn eines Unternehmens. Je weniger Gewinn jedoch erzielt wird, desto weniger Steuern muss ein Betrieb abführen. Daher sollte hier mit spitzem Bleistift gerechnet werden.

Investiert ein Unternehmen beispielsweise in einen neuen Firmenwagen, so hat dieses die Möglichkeit, jährlich einen errechneten AfA-Betrag einzusetzen, um den Verschleiß und die Abnutzung steuerrechtlich geltend zu machen. Ein PKW hat eine vom Gesetzgeber festgelegte Nutzungsdauer von sechs Jahren. Ausnahmen können geltend gemacht werden, wenn der Wagen tatsächlich überdurchschnittlich viel genutzt wird. Der Wert, von welchem ausgegangen wird setzt sich zusammen aus den Anschaffungskosten für den PKW inklusive Sonderausstattung, wie einer Diebstahlsicherung oder einem Navigationsgerät, jeglichem Zubehör, der Mehrwertsteuer, mögliche Überführungskosten und den Kosten für die Zulassung. Üblicherweise wird ein PKW im laufenden Geschäftsjahr angeschafft, was bedeutet, dass die Abschreibung im ersten und im zweiten Jahr anteilig – also monatsgenau –errechnet werden muss. Es gibt die Möglichkeit, mit gleichbleibenden Jahresbeträgen abzuschreiben, das nennt man eine lineare Abschreibung. Alternativ kann man eine degressive Abschreibung, zum Beispiel mit festgelegten Prozentsätzen, vornehmen. Bei der degressiven Abschreibung fallen die jährlichen AfA-Beträge somit von Jahr zu Jahr.

Das Thema Abschreibung PKW unterliegt fast jährlichen Änderungen unseres Gesetzgebers. Wer sich hier die Hilfe eines Steuerberaters sucht, ist gut beraten. Selbstverständlich sind Werte der Nutzungsdauer und ähnlichem auch immer wieder anpassungsbedürftig. Denkt man zum Beispiel über PCs nach, sind diese heutzutage sicher schneller verschlissen als noch vor 20 Jahren.