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Balkon aus Aluminium – eine Überlegung wert!

Grünflächen sind in der Großstadt leider etwas Seltenes, nicht jeder kann sich den eigenen Grund mit Garten leisten und besitzt lediglich eine Wohnung. Ein eigener kleiner Bereich im Freien ist aber kein Ding der Unmöglichkeit: Wie wäre es zum Beispiel mit einem eigenen Balkon? Wer dieses Paradies ohne Störungen genießen möchte, sperrt wortwörtlich die Tür zu und macht Ferien auf Balkonien.

Nicht nur bei der Gestaltung sondern ebenfalls beim Material für das kleine Paradies in den eigenen vier Wänden gibt es unterschiedliche Varianten. Abgesehen von Holz, Stein, Stahl und Kunststoffbalkon ist der Aluminiumbalkon auf dem Siegeszug, es spricht jedoch auch nichts dagegen, verschiedene Materialien nach Bedarf zu kombinieren. Eine Menge Häuser wurden zu einer Zeit gebaut, wo ein Balkon Mehrkosten verursacht hätte. Möchte man das Gebäude mit einem Balkon nachrüsten, bietet sich ein Aluminiumbalkon an, der auf Stützen montiert wird. Das bringt auch Vorteile: Man kann beispielsweise den Abschnitt des Gartens mit einem Dach ausstatten und vor schlechtem Wetter schützen, wenn man Gäste zu Besuch hat. Was am deutlichsten für den Aluminiumbalkon spricht, ist die lange Lebensdauer. Den Balkon aus Holz beispielsweise muss man im Normalfall alle fünf bis sechs Jahre mit Holzschutz neu streichen, um ihn zu schützen, Alu nicht.

Den Aluminiumbalkon muss man in der Regel lediglich einmal im Jahr mit einem besonderen Putzmittel behandeln, da bei der Herstellung ein besonderer Belag verwendet wird. Vom Prinzip funktioniert diese Beschichtung ähnlich wie die Blattoberfläche einer Lotusblume oder des Frauenmantels. Die sogenannte Aluminium-Comfort Pulverbeschichtung eines Aluminiumbalkons führt dazu, dass das auftreffende Wasser mühelos abperlt und beim Abrinnen den Dreck gleich mitnimmt. Um gegen Wind und Wetter zusätzlich zu schützen, empfehlen sich bestimmte Lasuren, die man auf das Geländer des Balkons auftragen kann.

Das Gewicht ist bei dem Aluminiumbalkon sehr niedrig, das macht den Balkon sehr gefragt. Egal, ob man den Balkon anbringen oder abbauen will, das zahlt sich aus. Unerwünschte Einblicke in das eigene kleine Reich kann man mit einem weiteren Sichtschutz am Aluminiumbalkon unterbinden. Alle jene, die den Sichtschutz nachrüsten möchten, können aufatmen: Das ist ohne Probleme machbar, setzt bloß ein paar Anpassungen voraus.

im Grunde kann man dem eigenen Erfindungsreichtum beim Design des Balkons freien Lauf lassen – wer in einem Mehrparteienhaus wohnt, sollte aber die Zustimmung der Nachbarn einholen. Das Angebot reicht von althergebracht bis modern, die Farben können ebenfalls frei ausgesucht werden. Wer möchte, dass sein Aluminiumbalkon wie ein Holzbalkon wird, kann tricksen: Besondere Farblacke sind dafür geeignet. Mit Gästen einen gemütlichen Nachmittag am Balkon verbringen oder einfach nur ein wenig im Liegestuhl sonnen – das rückt in greifbare Nähe, wenn sich die Fertigstellung des Balkons dem Ende nähert.

Wer einen sogenannten grünen Daumen hat, kann sich auch auf dem Aluminiumbalkon seinen eigenen Permakulturgarten anlegen. Weitere Regale oder Ablagen eignen sich erstklassig, wenn man eigenes Gemüse oder Kräuter aufziehen will, man muss jedoch die Lage des Balkons berücksichtigen.

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