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Der Minijob

Viele Menschen üben heute neben ihrer Hauptbeschäftigung oder der Rente einen Minijob aus. Vor vielen Jahren war es klar: Der Minijob war eine Arbeit, die nur bezahlt wurde, wenn der Minijobber am Arbeitsplatz war und seine Arbeit verrichtete. Heute hat der Minijob eine ganz andere Bedeutung. Die Minijobber sind gesetzlich geschützt und versichert. Arbeitgeber müssen ihre Minijobber bei der Minijob-Zentrale anmelden und sie krankenversichern. Außerdem haben Minijobber Anspruch auf Lohnfortzahlung bei Krankheit und auf Urlaub. Ihr Vertrag gleicht in etwa dem eines Teilzeitbeschäftigten. Daneben ist der Arbeitgeber verpflichtet, wenn dies vertraglich vereinbart wurde und andere Voll- oder Teilzeitkräfte dies erhalten, Urlaubs- und Weihnachtsgeld zu bezahlen. Jeder Minijobber hat Anspruch auf einen schriftlichen Arbeitsvertrag, der im Streitfall als Beweis für die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien gilt.

Als Minijob oder geringfügige Beschäftigung gelten nicht nur die sogenannten 450-Euro-Jobs, sondern auch kurzfristige Beschäftigungen, Höchstgrenze 5.450 Euro jährlich.

Auch die Arbeitnehmer, die einen Minijob ausüben, kennen nicht zwangsläufig ihre Rechte. Auf ihre Pflichten werden sie vom Arbeitgeber hingewiesen, doch wer keinen Arbeitsvertrag hat, kennt die ihm zustehende Rechte, wie beispielsweise Anspruch auf Mindestlohn, Kündigungsschutz nicht. Im Streitfall gelten für den Minijobber dieselben Rechte wie für alle anderen Arbeitnehmer. Doch wer weiß das schon?

Einer, der sich mit dieser Materie gut auskennt ist Fachanwalt Roland Sudmann, Partner der Mannheimer Kanzlei Philipp, Sudmann und Schendel. Roland Sudmann ist Fachanwalt für Arbeitsrecht und kann auf viele Jahre Erfahrungen zurückblicken. Er kennt fast alle Problemfälle im arbeitsrechtlichen Bereich. Kommt es zum Streit zwischen Arbeitgeber und Minijobber ist Fachanwalt Roland Sudmann der richtige Ansprechpartner.