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Diamanten und Zirkonia

Diamanten sind äußerst selten. Sie entstehen nur unter ganz bestimmten Verhältnissen im Erdinneren und müssen in langer Arbeit gefunden und geschürft werden, bevor mit der Verarbeitung begonnen werden kann. Die Tatsache, dass der Edelstein nicht überall zu finden ist und die aufwändige Förderung führen dazu, dass Diamantschmuck sehr teuer ist. Ihre Seltenheit, ihr edel funkelndes Aussehen und der hohe Preis machen Diamanten zu einem begehrenswerten Statussymbol.

Die Herstellung eines Zirkonia

Lange Zeit suchten Forscher und Schmuckhersteller einen Rohstoff, der die äußeren Qualitäten des Diamanten, seinen klaren Glanz und die hohe Härte abbildet, aber synthetisch hergestellt werden kann. Mit einem solchen Stein könnte diamant-ähnlicher Schmuck einer breiteren Masse zugänglich gemacht werden. Das Ergebnis dieser Suche und Versuche sind die sogenannten Zirkonia.

Diese sollten zunächst nicht als Schmucksteine dienen, sondern in Lasern verwendet werden. Der Herstellungsprozess, der noch heute angewandt wird, wurde in Russland entwickelt. Dabei wird Zirkoniumoxid in Puderform in einen Behälter aus mit Wasser gefüllten Kupferrohren gegeben. Ein Stabilisator wird hinzugefügt. Das Pulver wird erhitzt, sodass nach mehreren Stunden ein Kristall entsteht, der dann zu Schmucksteinen geschliffen werden kann.

Zirkonia-Schmuck

Auf den ersten Blick ist ein Zirkonia-Schmuckstein von einem echten Diamanten nicht zu unterscheiden – auch Experten müssen ganz genau hinschauen. Es gibt allerdings einige kleine Unterschiede. Auf der Mohs-Skala hat Zirkonia eine Härte von 8,5, während der Diamant mit der Höchstnote 10 aufwarten kann. Zirkonia sind außerdem dichter und brechen Licht leicht anders. Eine gute Methode, um Zirkonia und Diamanten zu unterscheiden ist die Wärmeleitung. Diamanten leiten Wärme überdurchschnittlich gut, Zirkonia dagegen sehr schlecht.

Zu Schmuck verarbeitet sehen beide Steine gleichermaßen hochwertig und edel aus – ob als Ohrring, Ring oder Anhänger. Hersteller wie PANDORA nutzen in ihren Kollektionen die Vielfältigkeit dieses Steins, um einmalig schöne Schmuckstücke herzustellen.

Zirkonia haben dabei gegenüber dem Diamanten einen entscheidenden Vorteil: Sie können synthetisch und in beliebigen Mengen hergestellt werden. Das Herstellungsverfahren ist darüber hinaus sehr günstig. So kosten die fertigen Zirkonia in der Regel nur ein Tausendstel des Preises für einen gleichgroßen Diamanten.

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