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Feuerwehren und Polizisten in Einsatzkleidung

Während bei uns der Winter nur lustlos vor sich hindümpelt, ist in vielen Ländern auf der Südhalbkugel nun richtig Sommer. Wobei es just in Australien mega-heiß ist. Da lässt jedermann und jede Frau die warmen Klamotten im Schließfachschrank. Luftiges und der Bikini sind angesagt, wenn die Bevölkerung nicht ganz andere Sorgen umtreiben. Denn allenthalben lodern die Buschbrände, so dass die Feuerwehren gar nicht mehr zum Ausspannen kommen und die Schließfachschränke mit der Einsatzkleidung wie leergefegt sind. Denn die Wehren sind ständig im Einsatz. Dennoch sind Einheimische wie Touristen auf der Flucht. Viele müssen mit ansehen, wie ihre Häuser verbrennen und das, was von dem ehemaligen Besitz übrig ist, leicht auf einem einfachen Mehrzwecktisch Platz findet. Manche packen daher auf den Pick-up, was sie noch eben vor den Flammen retten können, während andere, die Tiere haben, Pferde und Ziege im Schlepptau mit sich führen. Wieder andere fliehen über die Wellen, und wir mussten hören, dass auch eine deutsche Touristin den Tod fand. Wahrlich keine schönen Nachrichten, die uns derzeit aus Down Under erreichen!

Apropos Australien: Da kommen uns natürlich auch Crocodile Dundee und Paul Hogan in den Sinn, der, im Film, mal einen Kleinganoven aus den Staaten mit seinem Buschmesser sehr verschreckt hat. Denn dessen Klinge war um ein Vielfaches länger als das Springmesser, das der Möchtegern gezückt hatte … solche langen Dinger sind bei uns natürlich verboten, so dass Polizei und Zoll, sobald sie ihre Einsatzkleidung aus dem Schließfachschrank genommen haben, auch auf Wurfsterne, Balisong-Messer und feststehende Klingen einer bestimmten Größe Jagd machen. Auch Gaspistolen darf man(n), bzw. Frau, heute nicht mehr so einfach wie früher mit sich führen. Selbst dann nicht, wenn das Teil nur zur Abschreckung gedacht ist!

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