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Geschenke über die man sich nur freuen kann

Die Auswahl der richtigen Geschenke kann sich ab und an als schwierig erweisen. „Man irrt, wenn man glaubt, dass Geschenke eine leichte Sache sind.“ meinte bereits Lucius Annaeus Seneca, ein römischer Dichter und Philosoph, der im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung lebte. Was soll man eigentlich schenken? Freut sich die beschenkte Person überhaupt darüber? Kann er oder sie das Geschenkte denn letztendlich gebrauchen? All diese Fragen stellt man sich zuvor. Wer kennt das nicht: man bekommt etwas geschenkt, dass man nicht braucht, nicht möchte, oder mit dem man einfach nichts anfangen kann. Was macht man also, wenn man Geschenke bekommt, die einem nicht gefallen oder das man nicht gebrauchen kann? Auf alle Fälle sollte man sich trotzdem bedanken. Derjenige, der einen beschenkt hat, hat sich vielleicht lange Gedanken darüber gemacht und es wäre unfreundlich, die nette Geste mit Unmut zu würdigen.

Besonders Kinder freuen sich sehr über Geschenke und vor ihrem Geburtstag zeigt sich oft bereits eine bestimmte Ungeduld. Wenn man älter wird, meint man oft, dass man sich, wenn man Geschenke erhalten hat, revanchieren muss und fühlt sich zunehmend unter Druck gesetzt, selbst schenken zu müssen. Mittlerweile versuchen manche Familien sogar, beim Weihnachtsfest darauf zu verzichten, sich etwas zu schenken. Doch dieser Vorsatz ist häufig schwer in die Tat umzusetzen. Im Laufe der Zeit hat es sich nun mal so entwickelt, dass Geschenke zum Weihnachtsfest dazugehören und dieses Brauchtum ist sehr stark in unserer Gesellschaft verankert. Leider verlieren die Leute oftmals den wesentlichen Sinn dabei aus den Augen, denn heute ist das Schenken beinahe so etwas wie eine Pflicht geworden. Der Kauf der Geschenke hat sich zu dem größten Stressfaktor in der Vorweihnachtszeit entwickelt und deshalb empfinden viele Menschen die Prozedur des Schenkens als Belastung und nicht, wie es sein sollte, als Freude. Die Geschenke sollen Zuneigung versinnbildlichen, aber auch als Geste der Erkenntlichkeit oder Freude dienen. Besonders sollen Achtung und Anerkennung ausgedrückt werden.

Laut einer Begriffsklärung handelt es sich beim Schenken um eine freiwillige Übergabe des Eigentums an einen anderen, ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Der Punkt mit der Gegenleistung spielt allerdings heute eine bedeutende Rolle. Die verbreitete Sichtweise ist jene, dass man mit der Annahme eines Präsentes auch die Verpflichtung annimmt, diesem Menschen etwas Gleichwertiges zurückzugeben. Bei der Auswahl der Geschenke muss vieles beachtet werden, beispielsweise sollten sie weder zu günstig noch zu wertvoll sein. Der Beschenkte sollte sich letzten Endes auf ähnliche Weise revanchieren können. Allerdings es gibt natürlich und glücklicherweise Menschen, denen das Schenken Freude macht und die sich auch vor den Kauf der Geschenke intensiv damit befassen. Es erleichtert die Suche auch oft, wenn man die Person besser kennt, und Hobbys und Interessen mit einbeziehen kann. Geschenke sollen dem Schenkenden und dem Beschenkten Freude machen, aus diesem Grund sollte man immer entspannt an die Sache herangehen und sich nicht unter Druck setzen. Mann sollte nicht zu fixiert darauf sein, zu gewissen Ereignissen wie Weihnachten etwas zu schenken, sondern vielleicht einem lieben Menschen spontan eine Freude machen, wenn man etwas Geeignetes entdeckt.

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