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Lauschabwehr vom Fachmann

Industriespionage ist leider auch in Deutschland bei weitem nicht mehr nur ein Problem einzelner Unternehmen und Firmen. Ganz im Gegenteil, mittlerweile wird in aktuellen Studien und Berichten davon ausgegangen, dass mindestens die Hälfte aller deutschen Unternehmen in irgendeiner Form von Spionage und den daraus resultierenden Schäden betroffen sind. Die finanziellen Beeinträchtigungen, die den deutschen Unternehmern dadurch alljährlich entstehen, gehen in die Milliardenhöhe, wobei die Dunkelziffer, der unerkannten beziehungsweise nicht offiziell gemachten Fälle zudem noch als ausgesprochen hoch eingeschätzt wird. Oftmals können die Geschädigten ihren Angreifern nicht auf die Schliche kommen; sie bemerken zwar einen Informationsabfluss aus dem Unternehmen oder stoßen gar vollkommen unverhofft auf Fälschungen ihrer eigenen Produkte, können aber nicht dagegen unternehmen, weil sich die Spionage und der Gang der Informationsübertragung nicht direkt belegen lassen.

Als Ultima Ratio kann in solch einem Fall nur noch die Konsultation eines wirklichen Fachmannes dienen. Manch einer mag zu dem Trugschluss gelangen, dass sich auf diesem Gebiet eventuell der ein oder andere Euro einsparen ließe, indem er auf die beliebte „selbst ist der Mann“-Methode zurückgreift oder sich an eine beliebige, nicht auf Lauschabwehr spezialisierte, Detektei wendet und versucht, mit laienhaftem Zubehör den Spionen auf die Schliche zu kommen. Doch Equipment für Lauschabwehr besteht aus weitaus mehr als nur aus den auf dem Markt erhältlichen „Minispionfindern“ oder „Wanzenfindern“. Diese Geräte suggerieren ihren Nutzer ausschließlich ein trügerisches Gefühl von Sicherheit, welches sie aber definitiv nicht zu leisten im Stande sind! Für eine wirklich effektive Lauschabwehr sind technische Gerätschaften und Mittel wie zum Beispiel Hochfrequenz-Scanner, Halbleiter-Detektoren, Endoskopie-Kameras, Reflectometer, Röntgentechnik und noch so einiges andere mehr erforderlich, also Dinge, die sich nicht mal eben im Internet bestellen lassen und deren fachkundiger Gebrauch zudem nur durch hochqualifiziertes und speziell geschultes Fachpersonal erfolgen kann, welches in jedem Fall über eine Ausbildung zum Funkgeräteelektroniker oder Nachrichtengeräteelektroniker verfügen sollte.

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