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Mit der Orthopädie zu mehr Lebensqualität

Man stellt sich vor einem Besuch beim Orthopäden natürlich die Frage, was er tatsächlich genau macht. Die Frage ist ganz berechtigt, denn die Orthopädie ist ein sehr umfangreiches Aufgabengebiet. Die Orthopädie beschäftigt sich einerseits mit der Entstehung und Vorbeugung von Funktionsproblemen. Andererseits gehört die Erkennung und Behandlung von angeborenen oder danach entstandenen Störungen des Bewegungsapparates. Auf der einen Seite gehört in der Orthopädie die chirurgische Seite zu den Behandlungsmethoden und andererseits die Korrektur von Form- und Funktionsfehlern unter zur Hilfenahme von Orthesen und Prothesen. Prothesen werden auch in der Chirurgie genutzt, während Orthesen des Öfteren für Gelenke oder ganze Körperpartien hergestellt werden, um diese zu stützen. Man benutzt Prothesen im Besonderen im Knie- Schulter- oder Hüftbereich. Anders als über Orthesen werden bei Prothesen die Gelenkspartien mit Unterstützung hochtechnischer Computerauswertungen erstellt. Die Einzigartigkeit der Prothesen ist so einmalig wie ein Gebissabdruck bei der Erzeugung von Zahnspangen. Es wird versucht, das ursprüngliche Gelenk so vorbildgetreu nachzubilden, wie nur denkbar.

Es zeigt sich aber erst Jahre danach, ob eine Operation im Einflussbereich der Orthopädie wahrhaftig erfolgreich ist oder nicht. Und zwar an der Verträglichkeit und möglichen Schmerzen, die sich bei Reibungen oder Einschränkungen bei tagtäglichen Bewegungen zeigen werden. Nach einem chirurgischen Eingriff ist daher auch die Spanne einer Reha nie dieselbe. Der Unterschied hängt davon ab, wie beschädigt das Knorpel- oder Knochengewebe bereits ist und vom Alter des Kranken.

Bandscheibenvorfälle, Hexenschuss, Skoliose, Bänderrisse, Arthrose uvm. sind Krankheitsbilder, die ebenso in den Einflussbereich der Orthopädie gehören, um ein paar als Beispiel zu nennen. Ein paar dieser angesprochenen Krankheiten aus der Orthopädie sind jedem Otto-Normalbürger unter uns bekannt. Der eine oder andere schnell zugezogener Beinbruch, Lumbago, Bänderriss oder Verminderung des Knochengewebes kommen bei einigen im Laufe ihres Lebens zu ihrer Krankheitsgeschichte, die natürlich auch fachgerecht therapiert werden müssen. Welcher Eingriff vorgenommen wird und wie diffizil er ist, hängt davon ab, welche Erkrankung man sich zugezogen hat. Es wird beispielsweise ein sehr umfangreicher Eingriff nötig sein, wenn es sich um eine komplizierte Fraktur handelt. Für die gute OP und anschließend erfolgreiche Behandlung am Stütz- und Bewegungsapparat ist die Genauigkeit des Arztes aus dem Fachgebiet der Orthopädie natürlich Plficht. Bei optimalem Regenerationsverlauf kann die Lebensqualität merklich gesteigert werden.

Der Orthopäde arbeitet auch sehr eng mit anderen Abteilungen zusammen. Dazu zählen der Orthopädietechniker und der Orthopädieschuhtechniker. Sie passen zum Beispiel die Einlagen für Schuhe an, sowie orthopädische Schuhe, Prothesen oder Orthesen. Durch die bestmögliche Zusammenarbeit ist eine perfekte Adaptation und Umsetzung der benötigten Anfertigungen garantiert. Die Problemstellungen, denen sich ein Orthopäde stellen muss, sind groß. Da das Gebiet der Orthopädie sehr allumfassend ist, ist es auch sehr abwechslungsreich. Man muss Problemstellungen lieben, um im orthopädischen Bereich seine Befriedigung zu finden.

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