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Was ist eigentlich Wohn-Riester?

Dank der Einführung der Eigenheimrentengesetze, auch als Wohn-Riester bekannt, konnte die Immobilienfinanzierung in die staatliche Riester-Förderung integriert werden. Zusätzlich zur Riester-Rente erhalten so nun auch Bauspar- und Darlehensverträge die Riester-Förderung. Begründet wird dies damit, dass die Wohnimmobilie auch als private Altersvorsorge eingesetzt werden kann.

Die Voraussetzungen für die Wohn-Riester-Förderung

Über die Wohn-Riester wird der Kauf oder der Neubau von Wohneigentum, vorausgesetzt er wird selbst genutzt, innerhalb der EU gefördert. Zusätzlich dazu muss es sich bei der Immobilie um einen Hauptwohnsitz handeln. Die Förderung wird dabei in Form eines vom Staat zertifizierten Darlehens bereitgestellt, und zwar mit einer mindestens 1 prozentigen Tilgung. Der späteste Rückzahlungstermin beläuft sich hierbei auf das 68. Lebensjahr.

Wer kann die Wohn-Riester-Förderung in Anspruch nehmen?

Diese Förderung können sowohl Angestellte und Arbeitnehmer in Anspruch nehmen als auch 400-Euro-Jobber, die auf die sogenannte Sozialversicherungsfreiheit verzichtet haben. Außerdem müssen sie in der Deutschen Rentenversicherung pflichtversichert sein. Auch Zeit- und Berufssoldaten und Beamte gehören zu den Förderberechtigten, sowie einige andere Berufsgruppen und deren Ehepartner. Weitere interessante Informationen zum Thema Wohn-Riester gibt es auch unter: http://www.immobilien-katalog.net/tipps/So_funktioniert_Wohn-Riester.html

Die Steuervorteile und Förderbeträge

Der Sonderausgabenabzug beläuft sich bei der Förderung auf 2.100 Euro pro Jahr und pro Person. Bei Ehepaaren ist er wiederum doppelt so hoch. Pro Jahr belaufen sich die Riester-Zulagen in Form einer Grundzulage auf 154 Euro pro Person. Eltern mit Kindern, die vor 2008 geboren wurden, erhalten noch zusätzlich 185 Euro und für geborene Kinder nach 2008 sogar 300 Euro pro Kind. So können sich die Zuzahlungen bei einer Familie mit zwei Kleinkindern schnell auf 908 Euro belaufen.

Der genaue Ablauf

Bei der Wohn-Riester-Förderung werden genauso wie bei einem klassischen Baudarlehen der Zins und die Tilgung vom Darlehensnehmer bezahlt. Die Zulagen und Steuervergünstigungen fließen je nach Bedarf in das Darlehen mit ein und begünstigen so die Rückzahlung. Das hat wiederum den Vorteil, dass man so schneller schuldenfrei ist.

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